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28. Januar 2017 6 28 /01 /Januar /2017 13:09

„Ein Content-Management-System (CMS) ist ein Anwendungsprogramm, welches gemein-schaftliche Erstellung und Bearbeitung von Text- und anderen Multimedia-Dokumenten („Content“) ermöglicht und organisiert“. (Quelle: wikipedia.de, zitiert)

CMS - Kostenlose Anwendungen

Allgemein

„Content-Management-Systeme (CMS) sind Systeme für die Verwaltung und Administration von Content, insbesondere von Website-Inhalten. Sie halten die Daten medienneutral bereit und stellen den Content den verschiedenen Präsentationsplattformen zur Verfügung. Im Laufe der Jahre haben sich CMS-Systeme von Web-Tools zur Erstellung und Pflege von Websites und Web-Inhalten zu übergreifenden Informationsplattformen entwickelt, auf denen alle Aspekte des E-Business abgewickelt werden. Solche webbasierten Systeme werden auch als Web Content Management System (WCMS) bezeichnet“. (Quelle: www.itwissen.info, zitiert).

Wer im Intenet eine professionelle Website ode einen Blog betreiben will, kommt um eine Entschgeidung zu einem CMS-System nicht herum. Nachfolgend habe ich einige wertvolle Informationen zusammen gestellt.

 

CMS - WYSIWYG-Editor

Der wichtigste Teil jeden CMS ist der Editor. Beiträge werden dort CMS-typisch mit einem WYSIWYG-Editor erstellt, welcher alle notwendigen Funktionen mitbringt. So können Texte in Links, Listen, vorformatierte Muster umgewandelt, Medien eingebunden oder Texte aus Word übernommen werden sowie einiges mehr. Natürlich lässt sich im Editor auch zwischen Visual- und HTML-Ansicht umschalten.  Für die User, die lieber mit der Visual-Oberfläche arbeiten wollen, steht der Tinymce-Editor zur Verfügung, welcher standardmäßig nur mit den nötigsten Funktionen daherkommt, eine Erweiterung erfolgt  mit dem Plugin TinyMCE Advanced.

 

Die besten CMS-Systeme

Grundsätzlich lassen sich CMS-Systeme in folgende Anwendungsfelder gliedern:

Web-Content-Management: diese dienen der gemeinsamen Erstellung, Bearbeitung, Verwaltung und Veröffentlichung von Seiten und Inhalten (Texte, Bilder oder Multimedia-Inhalte).

Blog Publishing/News: Systeme für das Erstellen eines Blogs sollten Artikel, Kategorien, logische Verknüpfungen, zeitgesteuerte Veröffentlichungen sowie Web-2.0-Funktionen bieten.

Social Publishing/Communities: Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Web-Communities, in denen die Funktionsumfänge über die Standardfunktionen der Inhaltsverwaltung hinausgehen. Die Community-Mitglieder können gemeinsam Inhalte erstellen.

 

Vorteile eines Content Management Systems

Sie benötigen keine HTML, PHP, Flash oder sonstigen Kenntnisse.

Sie können Ihre Website selbst mit einem Browser verwalten und Inhalte aktualisieren.

Sie können Inhalte jederzeit selbst ändern.

Vielzahl an Erweiterungen stehen zur Verfügung

Inhalt, Struktur und Design sind vollständig von einander getrennt.

Sie verwenden eine zukunftssichere Technologie (MySQL und PHP).

Überblick -  CMS (kostenfrei, freie Lizenzierung)

Wordpress  -  http://de.wordpress.org/

Joomla  -   http://www.joomla.org/

Drupal  -  http://drupal.org/ 

Typo3  -  http://typo3.org/

 

Wordpress

Wordpress ist die optimale Wahl für alle Blogging- oder News-Portale mit verhältnismäßig einfachen Seitenstrukturen. Hinzu kommt die einfache Integration von Plugins, die Vielzahl kostenloser Themes und eine komfortable Aktualisierung. Suchmaschinenfreundliche URLs  können ohne die Installation von Erweiterungen eingerichtet werden.

Die Administrationsoberfläche des WordPress CMS ist gut gegliedert und überschaubar. Die Medienverwaltung kann direkt aufgerufen werden und bietet einen Überblick über alle Medienformate auf der Internetseite mit Suchfunktion, Sortierung und Zuordnung zu den einzelnen Beiträgen. Das Einfügen von Medien kann direkt über den Editor erfolgen. Dadurch können unnötige Zwischenschritte vermieden werden. Über WordPress können standardmäßig Bilder, Videos, Audiodateien und weitere Medienformate direkt eingefügt und bei Bedarf auch skaliert werden.

WordPress bietet eine einfache Vorschau an, welche direkt in einem neuen Fenster aufgerufen wird und den gewünschten Artikel in dem Layout der Website anzeigt.

 

Joomla

Joomla ist vor allem in den USA eine sehr verbreitete CMS-Lösung. Die Anzahl der Downloads beläuft sich auf über 15 Millionen. Es stehen eine Vielzahl an Eweiterungen, Plugins und Module zur Verfügung. Diese können über die Website Joomlaos.org abgerufen werden. Joomla bietet neben gut designten und vielzähliger Templates einen übersichtlichen Administrationsbereich, der auch für Anfänger recht einleuchtend ist.

Die Popularität wird auch durch die Mitgliederzahlen von meh als 550.000 Teilnehmern im offiziellen sowie annähernd 150.000 im deutschen Forum deutlich (Stand Ende 2012). Die Installation ist zwar nicht ganz so einfach wie bei Wordpress, aber noch überschaubar und ohne Fachwissen zu bewerkstelligen. Das Gleiche gilt für die Verwaltung der Inhalte, wenn das Prinzip verstanden wurde, dass Inhalte nicht seitenbasiert, sondern objektbasiert verwaltet werden. Die Generierung von Templates ist äußerst bedienungsfreundlich und bietet eine modulare Template-Erstellung durch die dynamische Zuweisung von einzelnen, vordefinierten Inhaltselementen.

Joomla unterstützt grundsätzlich komplexere Seitenstrukturen als Wordpress, ist aber nicht so flexibel wie TYPO3 oder Drupal, da immer nur ein Hauptinhaltselement zugeordnet werden kann. Joomla ist somit optimal für kleinere bis große Seiten, wenn keine Freigabe-Workflows und keine Multidomain-Installationen erforderlich sind.

 

Drupal

Drupal ist für den Einsatz als Social-Publishing- oder Community-Portal mit dem Schwerpunkt Web 2.0 als Internet, Extranet oder Intranet prädestiniert. Durch den modularen Aufbau können aber auch Portale für Unternehmen und Konzerne realisiert werden.

Neben den Grundfunktionen eines Content-Management-Systems liegt der Fokus von Drupal im Aufbau von Social-Publishing- und Community-Portalen, wo Mitglieder eigene Inhalte erstellen und mit anderen Teilnehmern interagieren können. Die Grundinstallation ist extrem schlank, bietet aber bereits viele Web-2.0- und Community-Features wie zum Beispiel Weblogs, Foren und Tag Clouds. Die Verwaltung der Inhalte erfolgt dabei, wie bei Wordpress und Joomla, objektbasierend. Der modulare Aufbau von Drupal ermöglicht die Umsetzung von individuellen und komplexen Seitenstrukturen. Multidomain-Management ist ein Thema, das Drupal problemlos unterstützt. Die Verwaltung eines Cores mit Erweiterungen und gemeinsamen Benutzern ist in der Multidomain-Umgebung über mehrere Seiten hinweg möglich.

Drupal ist nur für Kunden zu empfehlen, für die die Webpräsenz ein wesentliches Vertriebs-und Marketinginstrument mit kundenspezifischen Erweiterungen ist (z. B. Kundenverwaltung mit aussagefähigem, flexiblem Backoffice), welches ständig technisch pflegen zu lassen dementsprechend auch finanziell unproblematisch ist.

Zur Erweiterung können Module installiert werden. Diese stellen entweder eine ganze Seite dar oder enthalten nur eine kleine Funktion. Derzeit gibt es für die aktuelle Drupal-Version über 3.500 . Drupal-Communities und Drittanbieter bieten weitere Module zum kostenfreien Download an.

 

Typo3

TYPO3 beinhaltet alle Funktionen, die ein Enterprise-Content-Management-System auszeichnen. In der Grundinstallation wird bereits eine multilinguale Unterstützung mit Fallback-Funktion bereitgestellt. Eine Multidomain-Unterstützung, um mehrere Seiten über eine TYPO3-Installation zu verwalten, wird ebenfalls ermöglicht. Die integrierte Rechteverwaltung ist sehr umfangreich und ermöglicht den Administratoren, unterschiedliche Rollen und Rechte für die Benutzer einzurichten.

Das kostenlose Content Management System TypoLight empfiehlt sich als leistungsstarke Lösung für fortgeschrittene Anwender. Einsteiger hingegen scheitern oft an der komplexen Bedienung. Der modulare Aufbau, die starke Konfigurationssprache Typoscript und die Möglichkeit, Veränderungen des Codes mit XClasses lokal auszulagern, machen TYPO3 nahezu unbegrenzt erweiterbar und anpassbar. Die Installation, Konfiguration und Administration erfordert Fachwissen, um Fehler zu vermeiden.

TYPO3 zeichnet sich durch die Ausrichtung als Enterprise-Content-Management-System aus und spielt seine Stärken vor allem bei größeren und oder komplexen Internet-, Extranet- oder Intranet-Projekten aus.

Bilder und Grafiken werden mit Typo3 nicht über HTML verkleinert, sondern physisch korrekt skaliert. Dadurch brauchen Autoren weder auf Dateigrößen, Grafikformate oder Pixelgrößen Rücksicht nehmen. Bilder können direkt aus den verschiedensten Medien (Digitalkamera, Scanner, CD-ROM etc.) in die Website integriert werden. Dabei übernimmt TYPO3 selbstständig die korrekte und weboptimierte Darstellung.

Als Nachteil bei TYPO3 ist die nicht gerade intuitive und optisch nicht ansprechende Benutzeroberfläche zu nennen, in welche man sich aber einarbeiten kann. Ähnlich wie bei Drupal ist für den Aufbau einer neuen Seite sehr viel möglich und entsprechend ist dieser Aufbau auch arbeitsintensiv.

Schwierig ist auch, dass jede Website ein mit TypoScript erstelltes Template braucht. Hier entsteht ein zusätzlicher Arbeitsschritt, den Experten durchführen sollten.

Autor: Dipl. Kfm. Wilderich von Dalwigk, Eutin


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